1.3. Architektur

LiveConfig ist modular aufgebaut und somit langfristig an neue Anforderungen anpassbar. Es wurde von Anfang zur Verwaltung von mehreren Servern entwickelt, kann aber genauso auch auf nur einem einzigen Server eingesetzt werden.

Abbildung 1.2. LiveConfig-Architektur
LiveConfig-Architektur

In einer LiveConfig-Installation wird zwischen dem Server und den Clients unterschieden. Der LiveConfig-Server (siehe Kapitel 2, LiveConfig-Server) stellt die Weboberfläche und die SOAP-Schnittstelle zur Verfügung, und steht mit allen Clients in Kontakt. Diese wiederrum kümmern sich um die tatsächliche Systemverwaltung: sie steuern Prozesse, liefern Statistik-Informationen an den LiveConfig-Server, legen neue Benutzer an, und so weiter. Der LiveConfig-Server enthält einen integrierten Client, um den lokalen Server zu verwalten, für weitere Server reicht die Installation eines LiveConfig-Clients (siehe Kapitel 3, LiveConfig-Client).

Die eigentliche Serversteuerung, also beispielsweise die Erzeugung von Konfigurationsdateien oder das Starten von Diensten, wird mit Hilfe eigener Scripte durchgeführt. Diese Scripte sind in der freien Programmiersprache Lua geschrieben, und liegen LiveConfig im Quelltext bei. Für spezielle Anforderungen können Sie diese Scripte entsprechend Ihrer Bedürfnisse anpassen - Sie müssen sich also nicht mit verschlüsselten Programmen herumärgern, sondern bleiben unabhängig und flexibel. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 8.2, „ Lua API “.