Ich denke wir brauch hier keine weitere Diskussion.

Im vorliegenden Fall war zum Zeitpunkt der SSL-Bestellung noch die alte IP (.42) im DNS hinterlegt. LiveConfig prüft seit v2.8.0 die DNS-Einträge - hat hier also einen Fehler festgestellt (erwartet wurde die .45). Die DNS-Daten werden bislang aber durch die von LiveConfig verwendete Resolver-Software (unbound) gecached. Da die falsche Antwort mit einem TTL von 24 Stunden ausgeliefert wurde, hing die "alte" Antwort also entsprechend lange in LiveConfig fest.
Das war und ist also kein Fehler in LiveConfig, sondern schlicht eine seeehr ungünstige Domainkonfiguration.

In LiveConfig v2.8.1 werden DNS-Antworten nur noch maximal für 60 Sekunden gecached - damit können SSL-Bestellungen also sofort fortgesetzt werden, nachdem die DNS-Daten aktualisiert wurden.
Dass der Endkunde bei einem Umzug mit großen TTL-Werten (egal ob 3 oder 24 Stunden) ganz andere Probleme hat, habe ich nun auch schon oft genug erklärt - das liegt aber außerhalb des Einflussbereichs von LiveConfig.